Ich gehe in den Raum. Der Raum ist groß. Es ist eine Kneipe. Hier sind viele Leute. Draußen ist es dunkel. Eine Frau fragt mich etwas. Ich antworte nicht. Warum nicht? Ich bin traurig. Wo sind die Menschen. Ich kann sie nicht wahrnehmen. Meine Trauer ist groß. Ich werde nicht weinen. Ich kann nicht. Ich warte. Worauf? Die Dunkelheit ist auch drinnen. Ich bestelle ein Bier. Mir kommt es bekannt vor. Das kenne ich. Ich trinke. Das Bier schmeckt bitter. Es ist zu kalt. Es macht nichts. Ich setze mich an einen Tisch. Allein. Der Tisch ist zu groß für mich. Ich warte weiter. Nichts passiert. Ein Pärchen kommt. Es sind Touristen. Sie setzen sich zu mir. Sie reden laut. Noch mehr kommen. Sie verdrängen mich von meinem Platz. Ich gehe auf die Toilette. Vor mir geht eine Frau. Sie dreht sich um. Ich mustere sie. Sie läuft schneller. In der Toilette stinkt es. Ich schaue in den Spiegel. Mein Gesicht gehört mir nicht. Es ist fremd. Es ist grau. Ich bin allein. Ich habe kein Gesicht. Ich uriniere. Die Pisse schäumt. Ich träume nicht. Der Strahl macht ein lautes Geräusch. Es hallt an den Wänden. Mein Schwanz ist fleischig. Darauf ist eine Warze. Ich packe ihn ein. Ich habe Angst vor dem Spiegel. Ich gehe. Wohin? Hinaus. In die Dunkelheit. Es nieselt. Ich habe vergessen zu bezahlen. Ich warte. Niemand kommt. Es ist kalt. Ich gehe nach Hause.
Ich schlafe. Mein Traum ist schwierig. Eine Frau will mich töten.
Meine Freundin weckt mich. Sie will etwas. Ich sage nichts. Es ist schon spät. Besucher kommen. Ich gehe. Mein Zimmer ist ruhig und hell. Ich schreibe. Niemand stört mich. Die Gedanken sind frei. Die Menschen rennen. Jemand treibt sie. Papiere werden ausgefüllt. Es sind keine Gedichte. Am Ende sterben sie.
Die Menschen. Sie sind tot. Die Gedichte. Ich bin der Letzte. Warum bin ich hier? Es gibt viele Fragen. Wozu? Ich zweifle an allem. So kann man nicht leben. Ich lebe. Ich warte. Es schmerzt. Noch Milliarden Jahre, bis alles vergeht. Die Gier ist groß.
Ich habe eine Stimme. Es gibt zu viele Stimmen. Was für ein Durcheinander. Ich schreie ohne Laute. Das ist Metaphysik.
Ich bin total nutzlos, zu nichts nutze, ein Nichtsnutz. Ich möchte nicht nützlich sein. Akkuschrauber sind nützlich. Ich schreibe Gedichte, zu nichts nutze. Schreibend, fülle ich die Leere. Aber ich schreibe ja nicht die ganze Zeit, nicht mal die halbe. Alle Dichter sind Lügner. Das ist die Wahrheit.
Es war einmal ein Mann, der wollte immer nur ficken. Das ging auch eine ganze Weile gut. Er wurde älter. Etwas fehlte. Was war es? Er gründete eine Familie, mit Kindern und allem drum und dran. Etwas fehlte immer noch. Er nahm sich eine Geliebte. Das half ein bisschen. Nach nicht all zu langer Zeit, spürte er es wieder. Etwas fehlte. Die Familie verließ ihn und er die Geliebte. Nun war es noch schlimmer. Seine Zeit lief ab, ohne daß er herausgefunden hatte, was es war, das ihm fehlte.
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